Unser Schiff – Albin Vega #3091

Die Albin Vega

Die Albin Vega, das Erfolgsschiff, der GFK-Klassiker!

3450mal gebaut!

Damit ist die Vega das meistgebaute Segelschiff seiner Klasse.

Dieser große Erfolg war nicht vorherzusehen als die Vega 1964 von Per Brohäll in Schweden konstruiert wurde.
Der Riß war ein typischer nordischer Segelschiffentwurf, harmonisch, schnell, sicher, regattatauglich, familientauglich usw.
Zuerst wurde ein Prototyp in Holz gebaut, mit dem sehr erfolgreich auf Regatten in Schweden gesegelt wurde. Durch diesen Erfolg gestärkt wurden vom diesem Holzschiff die Schalen für einen GFK Serienbau abgenommen und entsprechende Risse erstellt. Bis Ende 1980 wurde dann in der neuen GFK Bootsbauweise die überwältigende Bauzahl von 3450 erreicht. Die Albin Vega wurde weltweit exportiert. Auch heute noch segeln Vegas in aller Welt , von Alaska bis Bora Bora, von Skandinavien bis Feuerland!

Länge über alles: 8,25 m
Länge Wasserlinie: 7,00 m
Breite über alles: 2,46 m
Tiefgang: 1,17 m
Verdrängung: 2,3 t
Ballast: 0,9 t
Großsegel: 15,30 m2
Fock: 13,50 m2
Spinnaker: 47,00 m2
Einbaumaschine: Volvo MD7A Diesel

Die VEGA war damals das meistgebaute 27-Fuß-Schiff der Welt.Nicht nur Verkaufserfolge konnte die VEGA aufstellen, auch jede Menge Silber hat sie auf Regattabahnen abgeräumt.Auch heute überrascht sie immer wieder bei Regatten, wo sie manchmal an modernen Schiffen langsam vorbeizieht. Seetüchtigkeit hat die VEGA auf vielen Reisen, auch über den Atlantik, Kap Hoorn-Umrundung bis in die Antarktis bewiesen.

Zitat eines langjährigen Vegasegler zum Thema Seeverhalten:“… habe ich mich schweren Herzens von dem Schiff getrennt. Wenn ich jetzt gelegentlich chartere, freue ich mich über den Platz auf den modernen Yachten, bin froh, dass die Rückwärtsfahrt ein wenig leichter gelingt, aber immer, wenn diese modernen Schiffe schon bei moderatem Seegang hart auf’s Wasser klatschen, erinnere ich mich gerne an die harmonischen Bewegungen meiner Albin Vega“

Die VEGA findet auf Dank ihrer Breite immer einen Platz im Hafen. Breite „Pötte“ passen oftmals nicht in die dänische Hafenboxen. Für die Vega ist daher immer ein guter Liegeplatz vorhanden. Kleine Änderungen im Innenausbau und an Deck (z.B. Relingshöhe) wurden in laufe der Baujahre von der Werft vorgenommen, sie fallen jedoch nicht groß ins Auge.

Ein wesentlicher Punkt für die Beliebtheit der VEGA ist die Geräumigkeit unter Deck. Bestens geeignet für eine vierköpfige Familie. Die Backskisten haben es auch in sich. Zitat: „In einer Backskiste habe ich immer zwei Klappräder (der älteren Bauart! ) verstaut.

„Das Schiff hat eine gute Querstabilität, ist also auch bei Schwerwetter ein sicherer Untersatz.  Die Kajüte bleibt noch unter harten Segelbedingungen bewohnbar, so daß die Crew immer einsatzbereit und in Form bleiben kann. Uns haben lediglich die scharfen Ecken während der Segelei gestört; ohne blaue Flecken kommt man nicht wieder an Deck. Doch wenn man die umfangreiche Standardausrüstung und die gelungene Gesamtkonzeption in Betracht zieht, fallen diese Schönheitsfehler kaum ins Gewicht“

Test: Robbert Das, Ramon G Lex Pranger.

2 Gedanken zu „Unser Schiff – Albin Vega #3091

  1. Viel Erfolg für Euch.
    Ein toller Plan den Ihr da habt. Macht es bloss und träumt nicht nur davon.
    Eine Vega mit dem Namen „Luzie“ war unser und mein Lernschiff. Sie hatte einige Upgrades, die bei einer Vega nicht von Hause aus dabei sind, aber sehr sinnvoll waren und vielleicht für euch interessant. zB. Dynema Sturmvorstag auf Faschenzug zum schnellen dazusetzen (für Stagreiter Sturmfock, von Umlenkrolle Spifall zur Klampe auf dem Vorschiff) , separates balanciertes Ruder am Heck (das Originale konnte man mit zwei Handgriffen blockieren und entriegeln, wenn es gebraucht wurde). Als Maschine gab es einen starken Elektromotor und alle üblichen Probleme waren ausgemerzt (Golden Motors, Kosten ca 3000€ mit 4 Gelbatterien). Lediglich die Reichweite von 2h war gering, aber dann mußte man eben immer segeln. Dafür kein Dieselgestank mehr, keine Versicherungsprobleme (da keine Ölpestgefahr bei event. Sinken). Das Nachladen ging via Landstrom oder per Rekuperation beim segeln. Nach zwei Jahren Familiensegeln (manchmal zu Sechst) und Einhandsegeln kreuz und quer durch alle Gefilde der Ostsee, von Skagerrag bis Stockholmer Skären, bei allen Wettern, meinten wir ein größeres Schiff zu brauchen für große Pläne, haben die Luzie verkauft und eine klassische 40 Fuss Yacht gekauft. Seitdem fordert das Segeln uns viel ab, die Mehrkosten sind immens und wir sehnen uns immer öfter die Luzie zurück. Klar macht es auch Spaß das große Ding zu segeln und auch etwas mehr Platz zu haben, aber wenn das Budget nicht so dick ist, überwiegen die Nachteile.

    Ergo
    Ihr habt das richtige Schiff!
    Ps: der Umstieg am Unterwasserschiff von Weich auf Hartantifouling (VC Tar – International) brachte 1-1,5 Knoten mehr Speed (von 6,5 auf 8-8,5 auf leicht raumen Kurs bei 4-5bft) Falls das mal dran ist.

    Immer eine Handbreit, viel Spass und viele Grüße

    Werner
    (solltet Ihr mal ein Problem diskutieren wollen, fragt ruhig)

    • Vielen herzlichen Dank der motivierenden Wünsche! Wir sind der festen Überzeugung das für unsere Anforderungen und Bedürfnisse „fast“ perfekte Boot erworben zu haben. Wir haben ebenfalls ein Mehr an Upgrades, wie Rollgenua und Rollgross, Windfahnensteuerung mit separatem Ruder etc. Der Motor ist immer noch der originale Volvo von 1976 drin und springt ohne zu murren beim ersten Schlüsseldreh an, selbst nach 2 Jahren Einlagerung in der Halle. Noch sind kleine Arbeiten offen aber wir gehen davon aus bis Ende Monat die Reise gestartet zu haben. Gruss aus der Schweiz

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